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Univ.- Prof. Dr. med. Dr. phil.
THOMAS FUCHS

Biographie:
Professor für Psychiatrie und Psychotherapie, promoviert in Medizingeschichte und in Philosophie, Oberarzt und Leiter der Sektion „Phänomenologische Psychopathologie“ an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Er leitet das Referat „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie“ der Deutschen Psychiatrischen Gesellschaft und koordiniert das Europäische Graduiertenkolleg „Disorders and Coherence of the Embodied Self“. Weiters ist Prof. Fuchs Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für phänomenologisch- anthropologische Psychotherapie, Psychiatrie und Psychologie.

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Phänomenologische Anthropologie und Psychopathologie, Leibphänomenologie, Mutter-Kind-Interaktionsforschung bei postpartalen Störungen, Theorie und Ethik der Psychiatrie und Neurowissenschaften.

Thomas Fuchs

Plenarvortrag:

Ist Schuld ein Gefühl?

Die herrschenden psychologischen ebenso wie neurobiologischen Theorien beruhen auf der Grundannahme einer psychischen Innenwelt, in der die subjektiven Erfahrungen untergebracht werden müssen, da in der vermeintlich rein physikalischen Außenwelt kein Platz für sie zu bleiben scheint. Gefühle, Stimmungen oder Atmosphären sind demnach keine Phänomene in der Welt, sondern bloße Innenzustände ... [mehr]


Veröffentlichungen:
  • Fuchs, T., Vogeley, K. & Heinze, M. (Hrsg.) (2007). Subjektivität und Gehirn. Berlin: Parodos.
  • Eming, K. & Fuchs, T. (Hrsg.) (2007). Jaspers in Moskau. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.
  • Fuchs, T. (2007). Das Gehirn - ein Beziehungsorgan. Eine phänomenologisch-ökologische Konzeption. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Heinze, M., Fuchs, T. & Reischies, F. (Hrsg.) (2006). Willensfreiheit - eine Illusion? Naturalismus und Psychiatrie. Berlin: Parodos.
  • Fuchs, T., Jádi, I., Brand-Claussen, C. & Mundt, C. (Hrsg.) (2002). Wahn Welt Bild. Die Sammlung Prinzhorn - Beiträge zur Museumseröffnung. Heidelberger Jahrbücher. Heidelberg: Springer.
  • Fuchs, T. (2002). Zeit-Diagnosen. Philosophisch-psychiatrische Essays. Zug: Die Graue Edition.
  • Fuchs, T. & Mundt, C. (Hrsg.) (2002). Affekt und affektive Störungen. Phänomenologische Konzepte und empirische Befunde im Dialog. Paderborn: Schöningh.
  • Fuchs, T. (2000). Psychopathologie von Leib und Raum. Phänomenologisch-empirische Untersuchungen zu depressiven und paranoiden Erkrankungen. Darmstadt: Steinkopff.
  • Fuchs, T. (2000) Leib, Raum, Person. Entwurf einer phänomenologischen Anthropologie. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Spaemann, R. & Fuchs. T. (Hrsg.) (1997). Töten oder sterben lassen?  Worum es in der Euthanasiedebatte geht. Freiburg: Herder.
  • Fuchs, T. (1992). Die Mechanisierung des Herzens. Harvey und Descartes - Der vitale und der mechanische Aspekt des Kreislaufs. Frankfurt: Suhrkamp.